Archiv für März 2013

Aktionstag gegen Homophobie

„Homophobia- the worst disease
You can‘t love who you want to love in times like these
Homophobia- the worst disease
Love how you want to love and love who you please“
- Chumbawamba Homophobia (Music – Video)

In Kooperation mit „Fußballfans gegen Homophobie“ und dem Alerta-Network findet beim nächsten Heimspiel am 1. April ein Aktionstag gegen Homophobie statt.
Beteiligt euch an der Aktion, seid stets im Stadion und im Alltag aktiv gegen Homophobie und Sexismus jeglicher Coleur. Lasst uns ein deutliches Zeichen setzten gegen Homophobie und seine Widerlichkeiten.

Näher Informationen entnehmt ihr bei:
Ultrà Sankt Pauli
Alerta Network!
Basch-Fanzine

againsthomophobia

Meppen schreit nach einem Motto!

Nach eifriger Überlegung, welche Wörter denn neben Meppen noch mit M beginnen, fiel uns dann Motto ein!
Ebenso haben wir verpasst den legendären Derbysieg(er) am 16. Februar 2011 adäquat zu feiern.
Daher haben wir beschlossen als Siamo Tutti-Crew den „Bene“ in Meppen zu machen.
Die absolute Härte, Jogger, Trikot und Oberlippenbärte!

Wir freuen uns über jeden Menschen, der* /die sich uns anschließt auch einen dicken Oberlippenbart anklebt, aufmalt oder züchtet, sich am Meppen-Sonntag in die bequeme Kirchgänger*innen-Jogger zwängt und ein altes oder aktuelles Trikot überwirft.

Meppen soll sehen an St. Pauli kommt niemand vorbei, ebenso wenig wie an unserem Derbysieger Benedikt Pliquett – we are the 1!

Hinweis in eigener Sache:
Vorsicht das ist eine „Bene“-Fahrt und nicht wer ist der* / die härteste Atze!
Es ist ein Spaß aus dem Umkreis dieser Gruppe und absolut zwanglos und das gemeinsame feiern soll im Vordergrund stehen!
Also bitte verbindet damit nicht irgendwelches Proll-Gehabe oder ähnliche Sinnlosigkeiten, damit alle den gleichen Fun haben können.
Hab‘ Niveau, sei Derbysieger*in!

Hier noch eine DIY-Bastel-Anleitung für bis jetzt Schnurri-lose:

DIY Schnurri

Auswärts: Union Berlin – FC St. Pauli (4 -2)

15. März 2013 | alte Försterei

Wenn der Wecker viel zu früh am Morgen klingelt, dann machen sich einige Siamo Tuttis auf den Weg nach Berlin und zwar mit dem illusteren Quer-Durchs-Land-Ticket. Zwei mal durften wir dabei Melle passieren, warum auch immer und diverse Traumstädte Deutschlands. So zum Beispiel auch die Idylle Magdeburg, zumindest für die heimische Spezies Nazi, derer wir gleich 5 trafen. Neben diesem Amüsement zeigte sich besonders die Hasenausstellung im Magdeburger CityCaré als Tourist*innen-Attraktion – dargestellte wurden dort Hasen und Hasinnen im Gewand von Popstars (oder anders ‚rum) ist ja auch das Hasenfest, sollte man nicht vergessen…!
Aber nach 8 Stunden erreichten wir die Stadtgrenzen Berlin und nach einer weiteren war man dann im Herzen der Stadt, ja so groß ist die Bestie. Mit unseren Reisgefährt*innen von les sans goûts machten wir uns dann auch schleunigst auf den Weg in die „alte Försterei“. Einige St. Pauli – Anhänger*innen sangen sich schon ein, konnten aber von einem einzelnen Unioner immer wieder übertönt werden, der hätte jeder Death-Metal, oder Crust-Band die scharmesröte ins Gesicht getrieben… Hinter einer riesen Mall, trafen wir auf fiese Unioner die irgendwie ein Problem mit „Paulis“ zu haben schienen, aber einfach ignorieren war die beste Lösung. Am Stadion mussten wir noch die Kontrollen genervt über uns ergehen lassen, bevor wir uns gute Plätze ergattern konnte und die ersten bekannten Gesichter begrüßen durften. Eine Autobesatzung quetschte sich dann kurz vor knapp noch zu uns auf die Ränge.
Insgeheim hatte ich nicht viel Hoffnung das Spiel zu gewinnen und offen gesagt ich hatte sogar gegen den magischen FC getippt. Wobei hier noch einmal kurz das neue Konzept erläutert werden sollte, das schlimmste Tippen, das beste Hoffen!
In meinen Augen hat Berlin weite Strecken das Spiel dominiert und viele gut gedachte Aktionen vom FC St. Pauli wurden verstoltert, Päße kamen nicht an, einige Spieler beschlossen das Laufen lieber sein zu lassen und noch andere Kleinigkeiten stimmten nachdenklich, ob die 3 Punkte hier eingesackt werden konnten. Vor allem weil Union kein dankbarer Gegner ist, im Millerntor uns 2 Punkte noch weg geschnappt und eine der heimstärksten Mannschaften der Liga (auf Platz 3 momentan der Heimspiel-Tabelle). Auf jedenfall erwähnenswert ist der 100. Treffer von Marius Ebbers! Herzlichen Glückwunsch dazu und es hat uns aufrichtig gefreut! Ein Wehrmutstropfen für ihn wird auch gewesen sein, dennoch mit einem Rückstand von 2-1 in die Kabine gehen zu müssen. Nach der 15 minütigen Spielpause kam der FCSP auch viel besser ins Spiel, auch wenn immer wieder gepatzt wurde – aber sie nahmen die Zügel in die Hand und es war wirklich schön denen zu zuschauen. Zucker war auch das Tor von Schachten, der erste von hoffentlich 100 Treffern! Für mich hätte das auch der Schlusspfiff sein sollen. Man soll ja auch aufhören wenn es am schönsten ist…
Leider sah das der Unparteiische anders und ließ das Spiel weiterlaufen, somit kam man nicht um die 81. Minute und die 84. Minute ‚rum. Das war nämlich der Takt wo es noch mal im Kasten von Tschauner gerappelt hatte… Da sind uns dir 3 Punkte doch nochmal von der Schüppe gesprungen – Damn!
Die letzten 6 Minuten wurden auch noch mal die eisernen Fans der Union wach, von wegen alte Liebe rostet nicht – 84 Minuten war von denen nichts zu hören, kaum Bewegung im Block und abgesehen von einmal alle Schals drehen auch sonst nicht viel zu sehen, haben sicher alles für die letzten Minuten gespart.

Der Support auf unserer Seite war ganz gut, sehr gut gefallen hat mir die Choreo in unserem Block. Das Vereinslogo und die braunen Pappen waren sicherlich schön anzusehen und hielten die Hoffnung hoch, das an diesem Tag Köpenick braun-weiss bleibt (wie auch vorne am Block stand). Auch die kleiner Choreo mit roten Fahnen und speziell angefertigten Fahnen für Dax (info) war großartig und ein gute Statement in der Kurve. Alerta!
An einigen Stellen schien der Support durchwachsen, Oben und Unten passten irgendwie häufig nicht zusammen und auch von der Lautstärke her war Stellenweise nachzulegen. Alles in allem haben wir in unserem Bereich gut gefeiert und alle sind gut mitgezogen hat Spass gemacht – es gab definitiv schon viel schlechtere Auftritte und wir werden wohl deutlich hörbar gewesen sein für die Berliner*innen, vor unseren Vorsängern war auch eine Moshpit. Stellenweise wirkt für mich die aber auch durchaus befremdlich und hier lasse ich mal Deny Everything für mich sprechen: „Take a look at the pit, show me a non-white-male-heterosexual kid. Ain’t this dancefloor for everyone?“ (Deny Everything: Apparently it’s still just boys fun.).

Die Kiezkicker wurden verabschieden mit einem tollen „für immer mit dir!“ und so soll es auch sein. Mit den Anwesenden Freund*innen wurden schon die nächsten Fahrten eifrig geplant. Nicht zu vergessen die Fahrt nach Meppen am 24.3., zu unserer Zweiten.
Vom Stadion aus ging es erst mal mit der Basch als Guide kulinarische Lokations auschecken und vegetarisches Essen in Berlin bekommt auf alle Fälle 10 von 10 Punkten. Danke für die guten Tips. Danach war die große Entscheidung noch mit dem Electromob feiern zu gehen, oder es ruhiger angehen zu lassen. Letztere Option wurde gewählt und so hatten wir noch einen ruhigen Bar-Abend mit Freund*innen im Tristeza!

Am nächsten Tag hätten wir eigentlich die Babelsberger*innen besuchen wollen, aber daraus wurde ja bekanntlich leider nichts – das Wetter und seine Querellen. So nutzten wir die paar Stunden unseres Aufenthaltes noch zum Sight-Seeing im Treptower Park und Kreuzberg. Was eigentlich nicht so genossen werden konnte, da wir auf dem Ticker immer die neuesten Nachrichten der „die Rechte“Tour durch NRW mitverfolgten. Erfreulich bleibt festzuhalten, das Düsseldorf im wahrsten Sinne eine No-Go-Area für Nazis war und auch sonst die Hirnphobiker*innen von viel Protesten begleitet wurden (Rückblick der Antifa Linken Düsseldorf).

Zum Abschluss noch vielen Dank an alle Begleiter*innen und Freund*innen! Es war alles in allem ein wunderschönes Wochenende, auch wenn der Plan war 2 Fußballspiele zusehen und 3 Punkte mitzunehmen nicht verwirklicht werden konnte, ist es doch immer schön den magischen FC spielen zu sehen. Am 1. April bleiben die 3 Punkte auf jeden Fall in Hamburg und wir freuen uns schon drauf.

siamo tutti antifascisti!

Die NRW Tour der Rechten versauen!

Neonazis wollen Kundgebungstour in NRW und Demonstration in Düsseldorf
kommenden Samstag durchführen

Keinen Meter den Nazis!

Militante Neonazis um die verbotenen Gruppierungen Kameradschaft
Aachener Land, Nationaler Widerstand Dortmund und Kameradschaft
Hamm, die neuerdings unter dem Label „die Rechte“ auftreten, wollen
bereits am kommenden Samstag, dem 16.3., in NRW ihre rassistische und
nationalistische Hetze verbreiten. Bisher bekannt geworden sind zwei
Kundgebungen in Aachen und Mönchengladbach sowie eine Kundgebung mit
anschließender Demonstration in Düsseldorf. Anlass und Motto sind ein
Verfahren gegen Mitglieder des neonazistische „Aktionsbüro Mittelrhein“
u.a. wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung.

Wir, das Antifaschistische Bündnis Keinen Meter den Nazis, bestehend
aus linken Initiativen und Organisationen, antifaschistischen Gruppen
und der VVN-BdA, rufen dazu auf, sich den Nazis entschlossen, gemeinsam
und solidarisch in den Weg zu stellen und ihre rassistische Hetze zu
unterbinden!

Nicht erst nach dem Bekanntwerden der Morde des Nationalsozialistischen
Untergrunds ist es nicht akzeptabel, wenn militante Neonazis aus genau
diesem Spektrum in Düsseldorf oder sonst wo demonstrieren!

Kommt zur antifaschistischen Demonstration am Samstag, 16.3., 13:00 Uhr,
HBF Düsseldorf (Ufa-Kino)!
Stellen wir uns den Nazis gemeinsam in den Weg!

Achtet auf weitere Ankündigungen!

Informationen:

Keinen Meter Düsseldorf
Antifa Düsseldorf
Twitter Antifa Linke Düsseldorf.

take care of each other, so we can be dangerous together!

Winterpause sinnvoll genutzt!

In der Winterpause gab es so einige Events die von Menschen aus dem Umfeld von Siamo Tutti FC St. Pauli besucht wurden und die einen bleibenden Eindruck hinterlassen haben.
So zum Beispiel der Besuch der Babelsberger*innen in Wiesbaden, die Einladung von Les sans goûts, sie zum Hallentunier zu begleiten. Diverse Partys, Infoveranstaltungen, Konzerte (Feine Sahne Fischfilet in der Baracke zum Beispiel) und Demos.

Kurz möchten wir diese Zeilen nutzen eins dieser Ereignisse euch vorzustellen. Am 20. Januar 2013 wurden wir von der Riot Shocker Crew eingeladen ein Spiel des RSC Osnabrück zu besuchen. Der/ Die Fußballinteressierte denkt sich nun wohl, gegenseitige Besuche sind häufig nett, aber das war schon was besonderes. Beim RSC Osnabrück handelt es sich nämlich um einen Rollstuhlbasketball Club dessen 2. Mannschaft von der besagten Riot Shocker Crew supportet wird.
Der Support und der Verein stellten sich als einmalig und absolut liebenswürdig dar!
Wir fühlten uns wirklich willkommen und stehen gerne wieder in eurem Block! Merci für die Einladung und das starke Event.

Äußerst lesenswert ist der Spielbericht der Riot Shocker Crew: Von Stille bis Lärm

Und die Gruppe freut sich sicherlich auch über Besuch von St. Paulianer*innen die gerne auch mal über den Spielfeldrand des Millterntor gucken: Riot Shocker Crew

uns bleibt nur Danke zu sagen und gerne auf Wiedersehen!